„Gemeinsam zum Erfolg“ – gestohlene Daten zurückgeholt

Young adult working on a digital tablet

 

Wenn es zu einem IT-Sicherheitsvorfall im Unternehmen kommt, ist schnelles Handeln gefragt. Um weiteren Schaden abzuwenden, sind  rasche Entscheidungen und firmeninterne Maßnahmen erforderlich.  Damit der Täter seine Angriffe nicht immer wieder anpassen und fortsetzen kann, sollten Sie umgehend die Polizei informieren und Strafanzeige erstatten.

Bei den Landeskriminalämtern sind Zentrale Ansprechstellen für Cybercrime (ZAC) eingerichtet. Hier stehen Spezialisten als Ansprechpartner für Unternehmen und Behörden zur Verfügung. Sofern Maßnahmen erforderlich sind, können diese unmittelbar getroffen und koordiniert werden. Die Ermittlungsschritte werden abgestimmt auf Erfordernisse des Sachverhalts und im engen Dialog mit dem betroffenen Unternehmen umgesetzt.

Wie die ZACs vielleicht auch Ihre Daten gerettet haben

Wie wichtig unmittelbares und gemeinsames Handeln ist, zeigt der folgende Sachverhalt: Anfang September 2013 erhielt das Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA Nordrhein-Westfalen Kenntnis von einem Sicherheitsvorfall bei einem deutschen Telekommunikationsanbieter. Demnach sollten Kundendaten von firmeneigenen Servern ausgespäht und auf einen Server in der Schweiz transferiert worden sein.

Das Cybercrime-Kompetenzzentrum beim LKA Nordrhein-Westfalen übernahm unmittelbar die Ermittlungen und konnte rasch einen Beschuldigten ermitteln. Der Server in der Schweiz und damit Millionen von Kundendaten wurden innerhalb kürzester Zeit gesichert. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem geschädigten Unternehmen, der Staatsanwaltschaft und dem Cybercrime-Kompetenzzentrum gelang es so, den Tatverdächtigen zu identifizieren und wichtige Daten zu sichern.