Was tun im Ernstfall?

Die ZAC - Ihr erster Ansprechpartner im Falle eines Cyberangriffes

Es kann ganz schnell gehen, leise und gänzlich unerwartet – Cyberkriminelle greifen auf die IT-Systeme Ihres Unternehmens zu. Für solche Fälle hat ihr Landeskriminalamt für Wirtschaftsunternehmen, Behörden und Verbände eine Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) eingerichtet. Bei schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen mit Bezug zu Cybercrime ist diese zentrale Meldestelle ein erster Ansprechpartner. Sie berät über den Umgang mit Sicherheitsvorfällen und bei der technischen Sicherstellung von Beweisen und bewahrt so die betroffenen Unternehmen vor weiterem Schaden. Wenn es notwendig ist, werden polizeiliche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Strafverfolgung eingeleitet.

Ein wichtiges Anliegen der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Verbänden und der Polizei. Alle Informationen, welche hier eingehen werden absolut diskret behandelt. Dieser Grundsatz soll die betroffenen Firmen animieren, die Hilfe unserer Behörden im Fall der Fälle auch wirklich in Anspruch zu nehmen. Oftmals scheuen Firmen den Weg zur Polizei, weil sie einen Imageschaden oder Reputationsverlust befürchten. Eine weiteres Gebot der Ermittler ist es, den laufendenden Betrieb der IT-Systeme bei den Betroffenen durch die polizeilichen Ermittlungen, soweit irgend möglich, nicht zu beeinträchtigen. Auch das ist ein Prinzip, welches Hemmschwellen zur Nutzung unseres Angebotes abbauen soll.

Gerade im Bereich der Kritischen Infrastrukturen können durch Cyberangriffe immense Schäden ausgelöst werden. Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) als Single Point of Contact und erste Eingreiftruppe steht z. B. für solche Fälle als erster Berater für betroffene Unternehmen zur Verfügung und leitet bei Bedarf weitere Maßnahmen ein.